GTEV "Edelweiß" Endorf e.V.
gegründet 1891

Zweck des Gebirgstracht-Erhaltungsvereins

Mit der Gründung des GTEV "Edelweiß" Endorf im Jahre 1891 wurde der Erhalt der Gebirgstracht, Ausübung des Schuhplattlertanzes, Geselligkeit und Kameradschaft unter den Mitgliedern, Bewahrung der guten Sitten und Bräuche mündlich zu Grunde gelegt.

Dabei mussten die Mitglieder einwandfreien Charakter aufweisen.

Im Jahre 1909 wurden diese Inhalte erstmals in den Vereinsstatuten schriftlich festgelegt und haben bis heute,

bis auf wenige Veränderungen und Ergänzungen Gültigkeit.

Aus den Statuten von 1909 einige Auszüge:

Die Gebirgstracht ist so gut als möglich zu erhalten und zu fördern, sowie dieselbe speziell in unserem Dorfe aufrecht zu erhalten. Ferner wird jedem vom Unfall betroffenen Mitglied 5 Mark für Unterstützung zuerkannt

und weiter 5 Mark für ärztliche Behandlung. Der Ausschuss bestimmt über die Bedürftigkeit.

Zum Verein beitreten kann jeder unbescholtene Mann, sobald er das 17. Lebensjahr erreicht hat; muss jedoch 14 Tage auf der Vormerktafel verzeichnet werden. Ungebührliches Benehmen, sowie Widerspenstigkeit gegen den Ausschuss hat den Ausschluss zur Folge.

Die Aufnahmegebühr beträgt 1 Mark, der Monatsbeitrag 20 Pfennig.

Die geweihte Fahne darf nur zu kirchlichen Feierlichkeiten verwendet werden.

Im Jahre 1990 entstand im Rahmen der Gemeinnützigkeit und Rechtsfähigkeit des Vereins eine neue Vereinssatzung. Der Zweck des Vereins bestimmt verbindlich Inhalte und Aufgaben und lautet in der Kernaussage:

Zweck des Vereins ist die Erhaltung, Pflege und Förderung der bodenständigen Tracht, Brauchtum, Schuhplattler, Volkstanz, Volkslied, Volksmusik, Blasmusik, Laienspiel, und der heimischen Mundart.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch das Abhalten von Trachtenfesten, Volksmusikveranstaltungen und andere Brauchtumsveranstaltungen.

Teilnahme an kirchlichen Festen, Vermittlung von heimatkundiger Beratung in Tracht, Brauchtum, Volkstanz und Volkslied. Heranbildung des Nachwuchses zu Brauchtum und Heimatliebe.

Um diese Inhalte für alle Zukunft abzusichern wurde in der Satzung festgelegt, dass der Zweck nur mit Zustimmung a l l e r Mitglieder erfolgen kann.

Alle anderen Satzungsänderungen bedürfen einer Dreiviertelmehrheit in der Hauptversammlung.