GTEV "Edelweiß" Endorf e.V.
gegründet 1891

 

 November 2017

Begeisterung für Volksmusik – Vereinsjugendhoagascht 2017

 

Der Jugendhoagascht, der aus dem Jahresablauf der Endorfer Trachtler schon lange nicht mehr wegzudenken ist, fand dieses Jahr im Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ in Höslwang statt. An diesem Abend zeigen Nachwuchsmusikanten aus den Reihen des Trachtenvereins und auch darüber hinaus ihre Begeisterung für Volksmusik, wenn sie ihr Lampenfieber überwinden und in den unterschiedlichsten Besetzungen oder als Solisten zu ihren Instrumenten greifen und den Zuhörern die lange geprobten Stücke präsentieren. Gleichzeitig ist der Jugendhoagascht der Jahresabschluss für die Kinder- und Jugendgruppe des Trachtenvereins. Hier zeigen die jungen Trachtler vor ihren stolzen Familien, was sie das Jahr über mit ihren Jugendleitern fleißig geprobt haben. Dass die Auftritte auch dieses Jahr fast perfekt klappten, war umso bemerkenswerter, als erst vor kurzem mehrere Kinder ganz neu bei der Kinder- und Jugendgruppe angefangen haben. Mit Plattlern, Tänzen und schwungvollen Musikstücken ging der Abend wie im Flug vorbei. Der frühere Jugendleiter Erwin Freese jun. stellte als Ansager die verschiedenen Besetzungen vor und führte mit viel musikalischem Fachwissen durch das Programm. Es sangen und spielten die Dorfbacher Heihupfa, Fam. Widholzer, Sepp Astner, Matthias Mayer, Johanna Zangl und Carolin Brandmiller, Jakob Kastner und die Preana Gaudidirndl.

Den „Edelweiß“-Pokal, den Preis für den oder die fleißigste Proben- und Festteilnehmer/in der Kindergruppe, konnten die Jugendleiter Sepp Hackl jun. und Steffi Hofmeister dieses Jahr an Hansi Martl überreichen. Als „Edelweiß-König“ der Jugendgruppe erhielt Sebastian Stephan ein Endorfer Vereinsabzeichen. Auch die Jugendleiter selber gingen nicht mit leeren Händen nach Hause, da sich die Kinder- und Jugendgruppe mit persönlichen Worten, Blumensträußen und Süßigkeiten bei Sepp Hackl jun., Steffi Hofmeister, Martina Dickl, Elisabeth Feichtner und Matthias Widholzer für die das Jahr über im Dienste der jungen Trachtler geleistete Arbeit bedankten.

 

 

 

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17.09.2016

40 Jahre Sänger- und Musikantenhoagascht

40 Jahre Sänger- und Musikantenhoagascht

Mit dem Sänger- und Musikanten-Hoagascht, der vor 40 Jahren zum ersten Mal stattfand, hatte heuer einer der alljährlichen Höhepunkte im Kalender der Endorfer Trachtler einen "Runden". Es versteht sich von selbst, dass ein solches Jubiläum gebührend gefeiert gehört, und so hatten die Organisatoren, Ehrenvorstand Erwin Freese sen. und Norbert Hierl, besonders hochwertige und vielfältige Volksmusikgruppen zusammengestellt, die trotz oder gerade wegen ihrer Bandbreite im Gesamtergebnis hervorragend harmonierten und den Zuhörern ein Musikerlebnis der Spitzenklasse boten. Da der Hoagascht von jeher für höchste musikalische Qualität bekannt ist, waren auch dieses Jahr wieder Volksmusikkenner aus Nah und Fern der Einladung der Endorfer Trachtler gefolgt, darunter sogar zwei Ehepaare aus Berlin. 1. Vorstand Sepp Dickl jun. freute sich im Gasthaus Hilger über einen voll besetzten Saal, den die aktiven Dirndl ansprechend herbstlich dekoriert hatten. Siegi Götze führte, wie man es von ihm kennt, mit viel Humor und Einfühlungsvermögen durch den Abend. Zusammen mit Sepp Spiel, einem der Gründer der Schwarzenstoa Musi, schilderte er kurz die Entstehung dieser Musikgruppe, deren Mitglieder ja die Initiatoren des ersten Hoagascht vor 40 Jahren waren. Die Schwarzenstoa Musi um Urgestein Sepp Spiel hatte sich eigens für den Jubiläums-Hoagascht mit flotten Stücken der Gerstreitmusi nochmals zusammengefunden. Sehr erfreulich sei es, so Siegi Götze, dass mit Gabi Reiserer, Anneliese Reiserer und Sepp Spiel nach 40 Jahren immerhin "drei Viertel" der alten Besetzung nochmals zu den Instrumenten gegriffen hatten. Am Hackbrett war mit Kathi Hofmeyer ein aktives Endorfer Dirndl eingesprungen. Die vierte Musikantin der alten Besetzung, Dorle Bauer, war ebenfalls der Einladung zum Hoagascht gefolgt und erzählte, auch wenn sie selbst nicht mehr musiziere, so habe sie doch alle an diesem Abend von der Schwarzenstoa Musi gespielten Stücke noch im Herzen. Die Schwarzenstoaner Sängerinnen begeisterten die Zuhörer mit einfühlsamen Liedern. Für einen Ohrenschmaus der besonderen Art sorgte das Duo Hornsteiner-Kriner mit Werdenfelser Dialekt und markantem Auftreten. Die Laubensteiner Bläser stimmten für die Zuhörer gefühlvolle Stücke und Weisen an. Das Duo Hierl-Dicker brillierte in den verschiedensten Besetzungen, mit Gesang, Okarina, Flöte oder mit Begleitung der Laubensteiner Bläser. Überhaupt war es, ganz im Sinne der Definition eines Hoagascht als "Musikantentreffen" und sehr zur Begeisterung des Publikums, ein Abend in angenehm lockerer Atmosphäre, in der sich die Musikanten der verschiedenen Besetzungen zu spontanen Zusammenspielen zusammenfanden und es sich der eine oder andere Musikant nicht nehmen ließ, selbst einen Witz beizusteuern. Wie es sich für echte Vollblutmusikanten gehört, wurde auch nach dem Ende des offiziellen Programms noch bis weit in die Nacht hinein weitermusiziert, bevor Veranstalter, Musikanten und Zuhörer mit der Erinnerung an eine würdige und rundum gelungene Jubiläumsveranstaltung nach Hause gingen.



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